Therapeutisches EMS-Training

effizient - effektiv - erfolgreich

EMS bedeutet Elektromuskelstimulation und ist ein Ganzkörpertraining unter Strom. Aber keine Sorge, das EMS-Training findet unter einem niedrigen, ungefährlichen Reizstrom statt. Der Strom setzt einen zusätzlichen Reiz und verstärkt somit den Trainingseffekt. Das bedeutet intensivere und gezieltere Muskelarbeit als bei einem Training ohne Strom. Bei "Sportiva Weilheim" nutzen wir das EMS-Training auch zum therapeutischen Zweck, wir gehen gezielt auf die körperlichen und muskulären Beschwerden unserer Patienten ein.

Bevor wir mit dem Training beginnen können, findet ein Aufklärungs- und Informationsgespräch statt, indem wir auf Verletzungen und Erkrankungen unserer Patienten eingehen und Kontraindikationen ausschließen. Mit diesen Informationen ist es uns dann möglich, einen individuellen Trainingsplan zu erstellen. Im Anschluss wird die EMS Bekleidung angelegt und es kann losgehen. Der Therapeut (Personal Trainer) begleitet den Patienten/Kunden während des Trainings und achtet auf die richtige Ausführung und Haltung bei den jeweiligen Übungen.

Was ist EMS Training ? 

EMS bedeutet Elektromuskelstimulation und ist ein Ganzkörpertraining unter Strom. Aber keine Sorge, das EMS-Training findet unter einem niedrigen, ungefährlichen Reizstrom statt. Der Strom setzt einen zusätzlichen Reiz und verstärkt somit den Trainingseffekt. Das bedeutet intensivere und gezieltere Muskelarbeit als bei einem Training ohne Strom.

Was bewirkt es?

Muskelkontraktion durch Strom ist letztlich nur das, was der Körper ohnehin ständig tut: Die Kommunikation zwischen Muskeln und Gehirn, mit der wir unsere Skelettmuskulatur steuern und uns bewegen, funktioniert über Stromimpulse. Dabei fließt der Strom vom Gehirn über das Rückenmark bis zu den Nervenenden – und geht dann in die Muskeln über.

 

Die Frequenz der Stromimpulse gibt an, wie lang und intensiv die Kontraktion ist. Ein einzelner Impuls ist lediglich ein Zucken, mehrere Impulse hintereinander führen zu einer sogenannten tetanischen Kontraktion – und der Muskel entfaltet seine Kraft.

Bei EMS gelangt der Strom von den Elektroden einer Ganzkörperweste über angefeuchtete Pads auf der Haut direkt zu den Nervenenden. Die Stromimpulse, die mit ihren meist 80 Hertz (bis 150 Hertz) den natürlichen Frequenzen entsprechen, kontrahieren den Muskel oder verstärken die willentliche Kontraktion des Sportlers.

Wie viel Kalorien verbrennt man ?

Auch hierzu gibt es Studien. Demnach verbrannten 19 junge Männer bei einem 16-minütigen EMS-Training im Mittel etwas mehr als 400 kcal. Auf ein 20-minütiges dynamisches EMS-Training projiziert, kämen also 515 kcal zusammen. Zum Vergleich: Während einer 20-minütigen Laufeinheit bei mittlerem Tempo verbrennt der Körper rund 200 kcal. 

Für wen ist es geeignet?

 Im Vergleich zu herkömmlichen Rehabilitationsmethoden und -übungen können sich Patienten deutlich schneller und effektiver von ihren Verletzungen erholen. Des Weiteren wird EMS-Training im Bereich der prä- und postoperativen Behandlungen eingesetzt, korrigiert muskuläre Dysbalancen, lindert Schmerzen, beugt Verletzungen, Osteoporose, Inkontinenz, u.s.w. vor. 
Regelmäßiges Training regt den Stoffwechsel an, verbessert die Durchblutung und entlastet die Gelenke bei Arthrose. 

Positive Effekte

Unsere Physiotherapeuten könnten dir gezielt bei deinen Rückenschmerzen helfen und die tiefliegenden Stabilisationsmuskeln stimulieren und so deine Körperhaltung verbessern. Es gibt Studien, die belegen, dass durch EMS-Training Rückschmerzen stark gelindert wurden oder ganz verschwunden sind.

Professor Dr. Wolfgang Kemmler (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) hat sich die Parameter Muskelmasse, Muskelkraft und Körperfett vorgenommen, um das EMS-Training auf seine Effizienz gegenüber konventionellem Krafttraining zu überprüfen. Im Vergleich mit dem sogenannten High-Intensity-Training (HIT), einem progressiven und ebenfalls wenig zeitintensiven Krafttraining, konnte sein Team keine signifikanten Unterschiede feststellen. Weil sich die wichtigsten Parameter, darunter auch die Blut- und Bauchfettwerte, signifikant positiv entwickelten, kam der Sportmediziner aber zu dem Schluss, dass sowohl HIT als auch EMS-Training nicht nur zeitsparend, sondern auch dazu geeignet sind, die Leistungsfähigkeit untrainierter Männer im mittleren Alter zu steigern.

Wieso therapeutisches EMS Training?

Bei uns erhalten Sie im Rahmen des EMS-Trainings individuelle 1:1 Betreuung (personal Training), um somit auf Ihre Bedürfnisse gezielt eingehen zu können.
Wir empfehlen das Training 1-2 pro Woche jeweils 20 Minuten durchzuführen. Durch die top ausgebildeten Physiotherapeuten sind die Übungen stets sportmedizinisch basiert und zielen ganz auf  Ihre individuellen Bedürfnisse ab.