Kryotherapie / Kältetherapie

Was ist Kryotherapie?

Als Kryotherapie oder Kältetherapie bezeichnet man den gezielten Einsatz von Kältereizen um einen therapeutischen Effekt zu bewirken. Denn die besondere Wirkweise von Kälte ist schon seit der Antike bekannt. Diese Erkenntnis findet in der heutigen  Ganzkörperkältetherapie ihre Weiterentwicklung. Die Kryotherapie zählt zu den physikalischen Therapieverfahren und wird in unterschiedlichen Einrichtungen als Alternativtherapie oder Ergänzung zu bestehenden Therapien eingesetzt. Aber auch im Amateur- und Profisport wird die Ganzkörperkälte angewendet. Sportler unterschiedlicher Disziplinen setzen Kälte vor oder nach dem Training bzw. Wettkampf zu unterschiedlichen Zwecken ein. Die CRYO BOX wird auch oft Ein-Personen-Kältekammer, Eissauna, Eistonne, Kryosauna oder Kältesauna genannt. Ihre CRYO BOX Sitzung dauert lediglich drei Minuten bei bis zu -160° Celsius. Da es sich um eine trockene Kälte handelt ist die Behandlung sehr gut verträglich und somit auch für ältere Personen geeignet. Durch die extreme Kälte schüttet unser Körper zahlreiche Hormone aus und steigert stark seine Durchblutung, die Sauerstoffversorgung des Gewebes und den Stoffwechsel. Hierdurch entstehen zahlreiche positive Effekte, die durch regelmäßige Wiederholungen verstärkt werden. Das Ziel der Kryotherapie ist es, Ihnen eine bessere Gesundheit zu bieten und sich schneller von Verletzungen zu erholen. Diese Vorteile beginnen mit der Verringerung von Entzündungen, Schmerzlinderung und verbesserter Mobilität.
 

Was ist eine Thermokontrast Therapie: Wärme trifft auf Kälte

Dabei wärmen wir Ihren Körper zunächst auf +50°C auf, um anschließend die Kälteexposition von bis zu -160°C durchzuführen. Das Reiz-Reaktions-Prinzip ist damit noch spürbarer. Ein Thermospektrum von +50° bis – 160°Celsius. Je nach Beschwerdebild und Wunsch, behandeln wir Sie mit einer einfachen Kältetherapie oder zusätzlich mit vorheriger Wärme.
 

Profisport und Fitness

  • Extraboost Regeneration
  • Beschleunigte Entgiftung
  • Normalisierung des Stoffwechsels
  • Modulation und Erhaltung der Topform
  • Schnelleres Behandeln von Gelenken und Muskeln
  • Gewebeneubildung
  • Sofort trainingsbereit
  • Leistungssteigerung
  • Schmerzlinderung


Effekte Wellness, Beauty und Psyche

  • Die reinste Endorphin- und Energieexplosion
  • Bodyshaping: Die extreme Kälte strafft Ihr Gewebe, kann Cellulite, Problemhaut und kleine Falten glätten. Die Behandlung wirkt auch prophylaktisch.
  • Verbrennen Sie bis zu 700 kcal in einer Sitzung, vergleichbar mit einer Stunde Ausdauersport.
  • Stimmungsaufhellung: Durch Ausschüttung von Hormonen wie z.B. Endorphine – sie wirken gleichermaßen als Wachmacher.
  • Jetlag-Reduktion
  • Schlafverbesserung
  • Das erhöhte Wohlbefinden resultiert aus hormoneller Ausschüttung, insbesondere von sog. Glückshormonen (Endorphine etc.).
  • Die ganzheitliche Kältetherapie mit dem Fokus, Körper und Geist in Einklang zu bringen.
  • Der Cold Shower Effekt – Stressmanagement

 

Medizinische Ganzkörpertherapie

  • Arthrose: 
    Im Gegensatz zu lokalen Therapien hat die Ganzkörperkältetherapie den Vorteil der gleichzeitigen Beeinflussung aller arthrotischen Krankheitsherde und kann somit mehrere Krankheitsfaktoren der Arthrose zurückdrängen. Ein weiterer Gesichtspunkt ist ihr oft über mehrere Monate und länger anhaltender Therapieeffekt (Schmerz, und Entzündungszeichen wie Erwärmung und Schwellung können durch die Ganzkörperkälte wirksam zurückgedrängt werden)
    Die Ganzkörperkältetherapie kann grundsätzlich in allen Entwicklungsstufen der Erkrankung angewendet werden.
    Die Ganzkörperkältetherapie ist kein (vollständiger) Ersatz anderer bewährter Arthrose-Therapien. Sie sollte immer Bestandteil eines therapeutischen Gesamtkonzepts sein (medikamentöse Behandlung, Bewegungstherapie, die der Kälteanwendung in kurzem Zeitabstand folgen muss, Techniken zur Muskeldetonisierung, chirurgische Behandlung).
    Bei gutem kältetherapeutischem Erfolg, kann in Absprache mit dem behandelnden Arzt eine (zeitweilige) Reduzierung/Absetzung der medikamentösen Therapie in Betracht gezogen werden.

 

  • Asthma bronchiale: 
    Asthmatiker beschreiben den Aufenthalt in der Kältekammer oft als äußerst wohltuend. Die Kältetherapie kann sogar eine Reduzierung der Medikamente ermöglichen. (Nach ärztlicher Beurteilung).
    Es tritt ein kurzzeitiger Bronchien erweiternder Effekt ein, und die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit wird verbessert. Darüber hinaus ist von einer hemmenden Wirkung auf die chronisch-entzündlichen Prozesse in der Bronchialschleimhaut auszugehen.

 

  • Athopische Krankheiten (z.B. Neurodermitis): 
    Durch den positiven Einfluss der Ganzkörperkälte auf die Symptome der Neurodermitis (Hautentzündung und Juckreiz) und das Asthma bronchiale sind Linderung der oft schweren Zustandsbilder zu erfahren.

 

  • Chronische Schmerzen:
    Der chronische Schmerz kann bis zu drei Monate anhaltend (in Einzelfällen auch länger) aufgehoben, bzw. reduziert sein. Auch bei schwer therapierbaren neuropathischen Schmerzsyndromen (z.B. Phantomschmerz) kann die Ganzkörperkälteanwendung eine Therapieoption sein.

 

  • Psychischen Störungen:
    Bei Vorliegen einer depressiven Symptomatik war die Besserung der Schlafstörungen am auffälligsten. Die Verbesserungsrate bei Einschlafstörungen 91%, für Schlafunterbrechungen 98% und für frühes Erwachen 100%. Die Symptome „Langsames Denken, mangelnde Aktivität, Unruhe und allgemeine somatische Störungen“ waren zu 80% gegenüber dem Zustand vor der Ganzkörperkältetherapie positiv verändert. Der zu 80% gebesserte Zustand hinsichtlich Niedergeschlagenheit und suizidaler Tendenzen war ausreichend signifikant. Bei affektiver und depressiver Störung konnte gleichfalls eine starke Besserung / signifikante Minderung der Symptomatik (gastrointestinale und urogenitale Symptome; digestive und sexuelle Symptome, Hypochondrie, Körpergewicht, Kritikfähigkeit) erreicht werden. Allgemeinzustand, körperliche Befindlichkeit, häusliche und berufliche Aktivität und Lebenszufriedenheit besserten sich. Bei depressiv-ängstlicher Symptomatik konnte eine Minderung der Beschwerden um 50% erreicht werden.

     
  • Autoimmunerkrankungen:
    Multiple Sklerose, Schmuppenflechte (auch mit Arthritis), Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew. 
    Unter der Kälteeinwirkung −110 °C und darunter kommt es zu einem Absinken der entzündungsfördernden Immunzellen, der proinflammatorischen Zytokine und anderer Entzündungsparameter sowie einem Anstieg der entzündungshemmenden Immunzellen und der antiinflammatorischen Zytokine.

 

  • Wirbelsäulensyndrrome/Rückenschmerzen:
    Die Kältebehandlung kann die Standardtherapien sehr wirksam unterstützen,  manchmal sogar ersetzen. Die krankheitsunterhaltende Muskelverspannung bildet sich zurück, und einer Chronifizierung wirksam vorgebeugt werden. Bei Schmerzsyndromen nach Operationen an der Wirbelsäule liefert die Ganzkörperkältetherapie überzeugende Ergebnisse. Auch beim Überlastungssyndrom der Wirbelsäule ist der therapeutische Effekt ausreichend. Der Schmerzdruck im Bandapparat des Beckens lässt nach und die schmerzhafte Muskelverspannung wird reduziert.

 

  • Bewegungskoordination
  • Fibromyalgie
  • Infantile Zerebralparese
  • Kreislaufregulierungsstörungen
  • Meno- und Andropause
  • Schlafstörungen (auch primäre und sekundäre Insomnie)
  • Tendopathien
  • Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Restless-legs-Syndrom 
  • Tinnitus 

 

Dies zeigt nur einen Ausschnitt der Indikationen der Ganzkörperkältetherapie. Für weitere Informationen können Sie uns gerne eine Mail schreiben oder uns telefonisch erreichen. Gerne können wir Ihren speziellen Fall mit Ihnen und Ihrem Arzt besprechen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch !